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Unsere liebsten Einschlafbücher und Hörspiele für Babys & Kleinkinder - kleine Rituale mit großer Wirkung
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Es gibt diese Momente am Abend, da scheint die ganze Welt stillzustehen. Das Licht ist gedimmt, der Tag liegt müde hinter uns und dann kommt dieser kurze, zärtliche Zauber, wenn ein kleines Kind sich in meine Arme kuschelt und ich das Lieblingsbuch aufschlage. Manchmal bin ich selbst fast genauso gespannt wie mein Kind, obwohl ich die Geschichte schon zwanzigmal vorgelesen habe.
Aber ehrlich gesagt: Es gibt auch Abende, an denen nichts klappt. Das Baby ist quengelig, das Kleinkind will noch „nur ein Buch mehr“, und ich frage mich, warum Schlafen überhaupt so kompliziert sein muss. In diesen Momenten habe ich gemerkt, wie sehr Bücher uns helfen können. Nicht nur den Kindern, sondern auch uns Eltern. Sie sind wie eine kleine Brücke zwischen dem wilden Tag und der Ruhe der Nacht.
Warum Vorlesen vor dem Schlafengehen so viel mehr ist als Routine
Vorlesen am Abend ist für viele Familien ein festes Ritual und das hat gute Gründe. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, schlafen nicht nur schneller ein, sondern sie fühlen sich auch sicherer und geborgener. Diese Nähe, die gemeinsame Zeit, die ruhige Stimme, all das signalisiert: Jetzt darfst du loslassen.
Es geht also nicht nur um die Geschichte selbst, sondern um das Gefühl, das sie vermittelt. Das gemeinsame Lesen fördert außerdem nachweislich die Sprachentwicklung, die Aufmerksamkeit und, das finde ich besonders schön, die emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind. Es wird sogar empfohlen, schon Babys ab wenigen Monaten regelmäßig vorzulesen. Es muss ja kein kompliziertes Buch sein. Schon das langsame Umblättern, die vertraute Stimme und die Bilder genügen.
Unsere liebsten Bücher zum Einschlafen
Ich erinnere mich noch gut an unsere ersten Abende mit unserem Sohn, als er ein paar Monate alt war. Ich hatte den Ehrgeiz, alles richtig zu machen: das perfekte Einschlafritual, die passende Musik, das richtige Licht. Aber irgendwie war alles zu viel. Erst als ich es einfacher machte, ein Buch, ein Lied, eine Umarmung, kam Ruhe rein.
Mit der Zeit haben sich bei uns bestimmte Bücher als echte Schlafhelfer herauskristallisiert. Manche, weil sie so ruhig erzählt sind. Andere, weil sie einfach wunderschöne Illustrationen haben, die mein Kind immer wieder anschauen will. Und manche, weil sie für mich selbst ein kleines Stück Geborgenheit bedeuten.
1. „Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab?“
Ein Klassiker, der nie alt wird. Der kleine Hase und der große Hase überbieten sich gegenseitig darin, wie lieb sie sich haben. Ich kann das Buch inzwischen auswendig, aber irgendwie rührt es mich jedes Mal wieder. Es ist so sanft geschrieben, so rhythmisch. Perfekt für das Runterkommen am Abend.
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2. „Gute Nacht, Gorilla“
Wenig Text, dafür umso mehr zu entdecken. Dieses Buch erzählt fast ohne Worte die Geschichte eines kleinen Gorillas, der dem Zoowärter heimlich folgt. Unser Sohn liebt es, die Tiere auf jeder Seite wiederzufinden. Ich liebe es, dass ich an müden Abenden einfach nur leise summen oder flüstern kann, ohne viel lesen zu müssen.
Gerade für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren sind solche „Bildergeschichten“ wunderbar, weil sie Fantasie und Beobachtung fördern und weil die Kinder selbst aktiv „erzählen“ können.
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3. „Die Eule mit der Beule“
Ganz ehrlich: Ich hatte dieses Buch zuerst unterschätzt. Aber sein Reimrhythmus ist einfach unschlagbar. Die kurzen, melodischen Verse helfen meinem Kind, sich zu konzentrieren und gleichzeitig zu entspannen. Es ist fast wie ein kleines Schlaflied in Buchform.
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4. „Der kleine Siebenschläfer“: Bringst du mich ins Bett?“
Dieses interaktive Pappbilderbuch war bei uns der Renner. Der kleine Siebenschläfer bittet die Kinder, ihm zu helfen. Schieber bewegen, den Schlafanzug anziehen, das Licht ausmachen. Mein Kind liebt es, selbst aktiv zu werden. Es ist ein wunderbarer Übergang vom Spielen zum Schlafen, weil es Kinder liebevoll einbezieht.
Was mir besonders gefällt: Dieses Buch vermittelt, dass Zubettgehen nichts Lästiges ist, sondern etwas Schönes, ein gemeinsamer Moment.
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5. „Der kleine Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte“
Ach, dieses Buch! Ich habe selten eine Geschichte erlebt, die Kinder so ruhig macht. Der kleine Siebenschläfer kann einfach nicht einschlafen, obwohl alle anderen Tiere im Wald längst schlummern. Die Geschichte ist sanft, humorvoll und warmherzig.
Die kurzen Sätze, die wiederkehrenden Formulierungen und die liebevollen Bilder machen es perfekt für Kinder ab etwa zwei Jahren. Ich lese es manchmal mit einer ganz leisen Stimme, und oft fallen schon bei der Hälfte die Augen zu, nicht immer die des Kindes zuerst.
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6. „Der kleine Siebenschläfer, der dem Mond Gute Nacht sagen wollte“
Diese Fortsetzung hat mein Herz erobert. Der kleine Siebenschläfer möchte dem Mond Gute Nacht sagen und macht sich auf eine zauberhafte Reise durch die Nacht. Die Bilder sind ruhig und die Geschichte hat eine wunderschöne, fast poetische Stimmung.
Es ist eines dieser Bücher, bei denen die Atmosphäre wichtiger ist als der Text. Man liest es langsam, lässt Pausen, schaut gemeinsam die Seiten an und irgendwann spürt man, wie die ganze Müdigkeit sich wie eine weiche Decke über das Kinderzimmer legt.
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7. „Der kleine Elefant, der so gerne einschlafen möchte“
Dieses Buch ist ein bisschen anders. Es wurde speziell entwickelt, um beim Einschlafen zu helfen mit sprachlichen Wiederholungen, Atempausen und einer sanften Erzählweise. Am Anfang war ich skeptisch, aber tatsächlich funktioniert es erstaunlich gut, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen.
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Ich lese es ganz ruhig, fast wie eine Meditation. Die Geschichte führt den kleinen Elefanten durch eine entspannte Traumlandschaft, und allein schon mein eigener Puls wird dabei langsamer. Studien über „autonomes Entspannungslesen“ bestätigen übrigens, dass rhythmische Sprache und sanfte Wiederholungen die Ausschüttung von Stresshormonen reduzieren können.
Diese süße Geschichte gibt es auch als Tonie Figur.
Diese Bücher fühlen sich an wie vertraute Freunde. Sie begleiten uns, egal, wie alt unsere Kinder gerade sind.
Kleine Tipps für entspannte Vorlese-Abende
Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Was mir im Laufe der Zeit geholfen hat:
- Immer dieselbe Reihenfolge: Zähneputzen, Schlafanzug, Licht dimmen, Buch, das gibt Sicherheit.
- Nicht zu viele Bücher gleichzeitig: Lieber ein oder zwei feste Favoriten als jeden Abend was Neues.
- Die Stimme senken: Gegen Ende der Geschichte immer leiser lesen, fast flüstern. Das wirkt Wunder.
- Licht & Atmosphäre: Warmes Licht, kein grelles Deckenlicht. Ein bisschen Dunkelheit darf sein.
- Auch mal improvisieren: Wenn das Kind keine Lust auf das Buch hat, einfach selbst eine Geschichte erzählen.
Und vielleicht das Wichtigste: Wenn es mal nicht klappt ist das völlig okay. Kein Ritual der Welt funktioniert jeden Abend perfekt. Manchmal brauchen Kinder einfach Nähe, keine Geschichte.
Es gibt aber auch Abende, da klappt das Vorlesen einfach nicht. Die Augen sind schon zu müde, das Kind will sich nur einkuscheln – oder ehrlich gesagt, ich bin einfach zu erschöpft. In solchen Momenten greifen wir gerne zu unseren Tonies. Sie sind für uns keine „Ersatzgeschichte“, sondern eine liebevolle Ergänzung zu unserem Abendritual.
Besonders ans Herz gewachsen sind uns zwei Figuren:
Das Schlummer Schaf - Einschlafgeräusche und sanfte Melodien
Der Tonie mit dem Schlaf Schaf ist für uns fast wie ein akustisches Kuscheltier. Die sanften Geräusche, Meeresrauschen, Herzklopfen und leise Melodien schaffen eine ruhige Atmosphäre, ohne zu überreizen. Es ist, als würde das Kinderzimmer in weiche Watte gepackt werden.
Viele Eltern berichten (und ich kann das nur bestätigen), dass gleichmäßige Hintergrundgeräusche Babys und Kleinkindern helfen, besser abzuschalten. „White-Noise-Klänge“ können tatsächlich das Einschlafen erleichtern, weil sie störende Umgebungsgeräusche überdecken und den Herzschlag beruhigen.
Wir stellen den Tonie meist ganz leise ein, nur als Hintergrund und oft dauert es keine fünf Minuten, bis die ersten kleinen Schnarcher zu hören sind.
Der Schlaf Fuchs - Teil 1: Traumgeschichten zum Runterkommen
Der Schlaf Fuchs ist dagegen mehr für die Kinder, die abends noch ein bisschen träumen wollen. In Teil 1 nimmt er die kleinen Hörer:innen mit in eine Welt aus sanften Geschichten, kurzen Meditationen und beruhigender Musik.
Was ich besonders mag: Die Stimme ist ruhig, freundlich, aber nicht zu „zuckersüß“. Es hat etwas Achtsames, fast schon Meditatives. Mein Kind liebt es, sich ins Bett zu kuscheln und dem Fuchs zu lauschen. Diese Hörfigur ist eine schöne Alternative für Abende, an denen das Buch schon zu Ende, aber der Kopf noch voller Gedanken ist.
Ich weiß, wie leicht man als Eltern in die Routine rutscht. Vorlesen, Licht aus, Tür zu. Und doch sind diese zehn Minuten oft das, was mir am meisten bedeutet. Es sind Momente, in denen ich mein Kind wirklich sehe. In denen ich spüre, wie schnell die Zeit vergeht.
Und wer weiß, vielleicht wird mein Kind sich später gar nicht an die genauen Bücher erinnern. Aber an das Gefühl schon: an Wärme, Geborgenheit und das leise Rascheln der Seiten im Halbdunkel.
Denn am Ende sind es diese kleinen Rituale, die die großen Erinnerungen schreiben.
Vielleicht magst du mir verraten:
Welches ist euer liebstes Einschlafbuch?
Ich sammle immer gern neue Ideen, denn obwohl wir unsere Favoriten haben, weiß ich: Jedes Kind hat seine eigene kleine Reise in den Schlaf.