Sichere Schlafumgebung für Dein Baby und Kleinkind

Sichere Schlafumgebung für dein Baby und Kleinkind

 

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Die Sicherheit beim Schlafen ist für Babys und Kleinkinder von größter Bedeutung. Eine sichere Schlafumgebung kann dazu beitragen, das Risiko vom plötzlichem Kindstod (SIDS) zu verringern und deinem Kind einen gesunden, erholsamen Schlaf zu ermöglichen. In diesem Beitrag zeige ich dir, worauf es ankommt und wie du den Schlafbereich deines Kindes sicher gestalten kannst.

 

Der Schlafplatz deines Babys

Das eigene Kinderbett, das Beistellbett oder doch das Familienbett? 

Laut den Empfehlungen zur Vermeidung des plötzlichen Kindstot ist der sicherste Schlafplatz das eigene Kinderbett sowie ein Beistellbett. 

 

Das eigene Kinderbett: Wenn du dich für ein Kinderbett entscheidest, sollte dieses im Elternschlafzimmer stehen. Dies bringt einige Vorteile mit sich:

  • Studien zeigen, dass das Schlafen im selben Zimmer das Risiko vom SIDS um bis zu 50% senken kann. Die Nähe ermöglicht es dir, dein Baby besser zu überwachen und auf mögliche Gefahren schnell reagieren zu können. 
  • Wenn dein Baby im selben Zimmer schläft wie du, ist es dir möglich, schneller auf seine Bedürfnisse einzugehen. Dies kann den Still- oder Fütterprozess in der Nacht erleichtern. 
  • Dein Baby kann dich hören und spürt deine Anwesenheit. Es fühlt sich dadurch sicherer und es fördert sein Wohlbefinden. 

Wenn dein Baby ein sehr aktiver Schläfer ist und sich Nachts häufig hin und her dreht kann es für dein Baby sowie für dich/euch eine ruhigere Nacht bedeutet, wenn es in einem eigenen Bett schläft. Dein Baby kann sich dort im Schlaf die Bewegung nehmen die es benötigt und du/ihr könnt ruhiger, ohne Füße im Gesicht oder Rücken, schlafen. Außerdem kann auch dein Baby evtl besser Schlafen, da es durch deine Bewegungen im Bett nicht wach werden kann. 

Du fragst dich, warum sich dein Baby/Kleinkind Nachts so viel bewegt? Dann schau dir diesen Artikel an.

Wenn du ein geeignetes Babybett suchst, schau mal hier. Bei diesem Bettchen kann man die Liegehöhe einstellen. D.h. Die Matratze lässt sich weiter oben befestigen für Babys und später runter setzen, damit dein Kleinkind drinnen schlafen kann. Wenn dein Kind mobiler wird, hat es den Vorteil, dass man ein paar der Seitenstäbe heraus nehmen kann, für selbstbestimmtes aufstehen. 

 

Das Beistellbett: Ein Beistellbett ermöglicht es dir, dein Baby in der Nacht ganz nah bei dir zu haben und es dennoch sicher in seinem Bettchen zu wissen. 

Vorteile eines Beistellbettchens:

  • Die Nähe zu dir gibt ihm Sicherheit und Geborgenheit. 
  • Durch die direkt Nähe ist es für dich Nachts leichter, schnell auf die Bedürfnisse deines Babys einzugehen. Vor allem in den ersten Wochen, in denen es häufiger aufwacht und du es stillst, musst du nicht extra aufstehen. 
  • Du kannst dein Baby schneller beruhigen und verhindern, dass es komplett erwacht.
  • Solltest du nach der Geburt Geburtsverletzungen oder eine Kaiserschnittnarbe haben, musst du dein Baby nicht aus einem tiefen Kinderbett heben und musst dich gerade in der Nacht nicht viel bewegen. 

Du hast dich für ein Beistellbett entschieden? Dann schau dir dieses Beistellbett mal an. 

Wir hatten damals ein Boxspringbett und wollten auch ein Beistellbett haben. Unser Problem war, dass alle Beistellbetten zu niedrig für unser Bett waren. Dann haben wir das perfekte Bettchen gefunden. Es hatte ein extra hohes Gitter und die Matratze kann man sehr hoch einstellen. Wir haben das Beistellbettchen lange stehen gehabt und ich bin absolut zufrieden damit. Falls du das selbe Problem hast, kann ich dir dieses Beistellbettchen empfehlen. 

Das Familienbett: Das Familienbett ermöglicht es euch, ganz nah beieinander zu sein und eure Nähe gegenseitig zu spüren. Das gibt deinem Baby nicht nur Sicherheit sondern stärkt auch eure Bindung. Dies ist vor allem in den ersten Lebenswochen sehr wichtig. Durch die Sicherheit und Geborgenheit die Kinder spüren, wachen sie seltener auf und schlafen häufig ruhiger. 

Zudem wirkt die positive und sichere Atmosphäre sich positiv auf folgende Punkte aus:

  • Emotionale Entwicklung
  • Kinder die im Familienbett schlafen haben seltener unter Trennungsangst zu leiden
  • Umzug ins eigene Bett gestaltet sich meist einfacher

Die Vorteile der direkten Nähe zur schnelleren Befriedigung der Bedürfnisse und der Pflege sind ebenfalls gegeben. 

Das Familienbett ist eine schöne Option als Familie die gemeinsame Bindung zu stärken und die Nächte gemütlich miteinander zu verbringen. Sollte jemand unter der Schlafsituation leiden, da das Kind sich beispielsweise zu sehr bewegt, sollte man nach einer Alternative schauen.

 

Die Schlafumgebung:

Das Schlafzimmer sollte kühl, ruhig, gut durchlüftet und Reizarm sein. Die perfekte Zimmertemperatur liegt zwischen 16 - 20 Grad. Je nach Temperatur muss man die Schlafkleidung des Babys anpassen. Wenn es kalt ist, ist ein Schlafsack die erste Wahl. Eine Decke wird im Schlaf häufig weg gestrampelt oder kann im Schlimmsten Fall zum Ersticken führen, wenn sie auf der Nase landet. Decken bitte erst ab drei Jahren verwenden.

Hier findest du ein super Raum Thermometer.
Die besten Schlafsäcke findest du in diesem Artikel von mir. 

Das Bett in dem das Baby schläft, sollte leer sein. Es sollten sich keine unnötigen Dinge wie Kisschen, Decken, Kuscheltiere etc, darin befinden. Diese Dinge können zur Gefahr werden wenn sie im Schlaf auf das Köpfchen fallen oder sich das Kind mit dem Kopf hinein dreht. 

Unterschätze die Bewegungskunst deines Babys nicht. Selbst wenn du denkst, es kann sich ja noch nicht mal drehen … irgendwann wird es soweit sein und vielleicht wird das Erste mal während dem Schlaf passieren und du bekommst es nicht mit. Daher besser von Anfang an auf eine sichere Schlafumgebung achten!


WICHTIG: Achte bei einem Babybett sowie bei einem Beistellbettchen auf eine feste Matratze. Wenn sich dein Baby im Schlaf bereits drehen kann oder ein Bauchschläfer ist, verhindert eine feste Matratze eine mögliche Erstickungsgefahr. Eine zu weiche Matratze kann durchhängen und der Kopf bzw. die Nase kann im weichen Stoff versinken und somit zum Risiko werden. Die Matratze sollte außerdem perfekt ins Bett passen und keine Lücken zu den Seiten hin aufweisen, in die Dein Baby rutschen kann. 

Das Schlafzimmer sollte zum Schlafen in der Nacht so gut es geht abgedunkelt werden. Die  Dunkelheit fördert die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Für den Mittagsschlaf kann der Raum abgedunkelt werden. Er sollte jedoch nicht komplett dunkel sein, damit das Kind den Tag- Nacht Rhythmus kennenlernt. Ein Nachtlicht kann bei älteren Kindern helfen, die im dunkeln Ängste entwickeln. Babys schlafen besser wenn es komplett dunkel ist. Das Zimmer sollte eine Ruhige Atmosphäre ausstrahlen und wenig Reize und Ablenkungen bieten. 

Das wichtigste um das Risiko des plötzlichen Kindstot zu minimieren sind die Eltern. Eltern die mit ihren Kinder in einem Bett schlafen dürfen keinen Alkohol, Drogen, Nikotin oder Zigarettenrauch konsumieren!

Die Gestaltung einer sicheren Schlafumgebung für dein Baby oder Kleinkind ist eine wesentliche Maßnahme, um dessen Gesundheit und Wohlbefinden zu gewährleisten. Durch die Einhaltung dieser einfachen, aber effektiven Tipps kannst du sicherstellen, dass dein Kind sicher schläft und gut aufgehoben ist. Denk bitte daran, dass die Sicherheit immer an erster Stelle steht und kontinuierliche Vorsicht und Aufmerksamkeit entscheidend sind. 

Ich wünsche dir eine Gute Nacht und erholsamen Schlaf für dich und die ganze Familie!

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